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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

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Material zum Glasieren von Ton

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Um gebrannten Töpferwaren eine glatte Oberfläche zu geben muss man ihnen einen Überzug aus Glasur geben. Durch die Glasur wird die Oberfläche verschönert und durch die Farbe und Oberflächenbeschaffenheit erhalten die Teile eine unverwechselbaren Ausdruck. Durch die glatte Oberfläche sind die Keramikteile leicht zu reinigen und sie werden durch die Glasur wasserundurchlässig.

Zusammensetzung der Glasur

Glasuren können einfarbig oder mehrfarbig, durchsichtig oder deckend, glatt oder rau sein. Sie bestehen aus quarzhaltigen Stoffen, wie Feldspat, Quarzsand, Kreide und Metalloxiden die für die Färbung verantwortlich sind. Die Rohstoffe werden abgebaut gereinigt und gemahlen. Auf den Markt kommen sie als feines Pulver, werden in Wasser eingestreut und gut verrührt.

Vorbereitung zum Glasieren

Um ein gutes Ergebnis zu erhalten sollten Ton und Glasur in der Zusammensetzung zueinander passen. Um das herauszufinden werden Versuche auf kleinen Tonplättchen gemacht. Eine gute Glasur darf bei der Glattbrandtemperatur nicht laufen sondern sich fest mit dem Ton verbinden. Außerdem sollte sie eine schöne glatte Oberfläche erhalten. Das ist besonders wichtig wenn man Ess- und Trinkgefäße glasieren möchte. Um das Fließverhalten der Glasur feststellen zu können, werden verschiedene Versuchskörper aus Ton geformt und nach dem Schrühbrand glasiert.

Zum Einfärben einer Fertigglasur oder zum ausprobieren einer eigenen Rezeptur werden geringe Mengen der Zusatzstoffe genau abgewogen, aufgeschrieben und auf der Rückseite des Probekörpers vermerkt. Die Glasur kann durch Tauchen, Schütten oder Streichen mit einem Pinsel aufgetragen werden. Zum Brennen werden die Proben stehend in den Ofen gegeben, damit man feststellen kann ob die Glasur feststeht oder abfließt.

Herstellung der Glasurmasse

Wenn man mit dem Probekörper zufrieden ist kann man eine größere Menge der Rohstoffe abwiegen und in einem Eimer zum Anrühren geben. Um eine gleichmäßige Mischung zu erreichen werden die Zutaten gründlich trocken durchgemischt. Auch hier werden die Eimer mit der Rezeptur beschriftet und ein Ordner mit der Rezeptur und den Zutaten, zum Beispiel die Wassermenge, angelegt um später die gleiche Glasur herstellen zu können.

Zum Anrühren der Glasur wird Wasser hinzugegeben und klumpenfrei durchgemischt. Je nach gewünschter Auftragsstärke sollte das Verhältnis Pulver zu Wasser etwa 1 : 1 betragen. Um eine Klumpenfreie Glasur zu erhalten wird die flüssige Masse zum Abschluss noch durch ein feines Sieb gestrichen, wodurch man auch eine gute Vermischung der Rohstoffe erreicht.

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