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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Gleisuntergrund für Modellbahn

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Auf einer Modellbahnanlage übernimmt der Gleisuntergrund eine wichtige Aufgabe zur Geräuschdämmung. Wenn man die Gleise direkt auf der Holzplatte festmacht übertragen sich die Laufgeräusche der Räder auf die Schienen und das Brett der Anlage, der Unterbau wirkt wie ein Resonanzkörper und verstärkt den Schall. Das Ergebnis ist ein ständiges Rauschen und Rattern, das auf die Dauer sehr störend wirkt. Vor allem bei Fahrten durch einen Tunnel oder im Schattenbahnhof wirken diese Geräusche völlig unnatürlich, da man ständig einen Zug hört ohne ihn zu sehen.

Um diese Geräusche zu unterbinden ist eine Geräuschdämmung unerlässlich. Mit einem elastischen und doch steifen Unterbau zwischen Gleis und Trassenbrett, kann die Übertragung von Schwingungen auf das Trassenbrett stark reduziert werden.

Geräuschdämmung

Zur Dämmung von Fahrgeräuschen bieten sich mehrere Materialien an. Eine Möglichkeit für eine Gleisunterlage sind Korkstreifen, die an der Seite schräg abgeschnitten werden. Wobei die Abschrägung dem Schotterböschungswinkel entspricht, der später mit Schotter völlig bedeckt wird. Die Streifen können mit einem scharfen Messer aus einer Korkplatte herausgeschnitten werden. Die Geräuschdämmung mit Kork lässt aber zu wünschen übrig, da Kork eine sehr feste Masse ist, die die Fahrgeräusche nur unzureichend dämmt.

Schaumstoffdämmung

Eine bessere Dämmung erreicht man mit Schaumstoff, der mit Holzleim aufgeklebt wird. Schaumstoff hat aber den Nachteil dass er bei direkter Sonneneinstrahlung durch das UV-Licht mit der Zeit Porös wird. Außer dem ist er sehr Druckempfindlich, wodurch sich die Gleise in den Schaumstoff eindrücken können.

Styropor

Ein weiterer Dämmstoff ist ein Gleisbett aus Styropor, das jedoch den gleichen Nachteil hat wie eine Dämmung aus Kork.

Moosgummi

Die beste Geräuschdämmung erzielt man jedoch mit Moosgummi. Das weiche Material bricht den Schall auf idealer Weise. Er wird am besten mit einem dauerelastischem Klebstoff auf das Trassenbrett geklebt. So ergibt sich ein weiches Gleisbett ohne Geräuschbrücken. Aber auch er ist Druckempfindlich.

Wichtig für eine erfolgreiche Geräuschdämmung ist aber auch, dass die Gleise nicht genagelt oder geschraubt werden, denn durch diese Verbindungen wird der Schall direkt auf das Trassenbrett übertragen.

Eine weitere Möglichkeit der Schalldämmung ist die Verwendung von besonders massiven Trassenbrettern, die durch ihr höheres Gewicht das Holz nicht so stark zu Schwingungen anregen. In Verbindung mit einer Korkdämmung ist es die ideale Geräschdämmung.

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