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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Holzlackieren

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Zum Lackieren von Holzoberflächen gibt es eine Vielzahl von Lacksorten. Im Gegensatz zu Polituren bilden sie auf der Oberfläche eine feste Lackschicht, die je nach Sorte auch Wasserfest ist.

Die Lacke sind als Kunstharzlack oder als Acryllack lieferbar. Kunstharzlacke sind mit organischen Lösungsmitteln hergestellt die den Lack bei der Verarbeitung besser fließen lassen. Er riecht sehr lange nach dem Lösungsmittel, und er braucht sehr lange bis er trocken ist. Er erhält aber nach der Trocknung eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit.

Acryllacke sind Dispersionslacke die mit Wasser dispergieren. Sie verbreiten kaum Geruch und trocknen sehr schnell. Die Oberfläche ist lange elastisch, aber nicht so beanspruchbar wie bei einem Kunstharzlack.

Lacksorten

Lackbeizen

Die Lackbeize ist streichfertig mit Farbstoffen versetzt. Sie hebt den Charakter von grobporigen Hölzern besonders hervor und ist besonders für Laubhölzer im Möbelbau geeignet. Um einen einheitlichen Farbton zu erreichen ist ein gleichmäßiger Auftrag sehr wichtig.

Polyurethanlack

Es ist der am häufigsten verwendete Lack im Heimwerkerbereich. Es gibt ihn als ein- oder zweikomponenten Lack. Diese Lacke sind besonders hart, abriebfest und beständig gegen Wasser. Er sollte jedoch nicht auf geölte Flächen verwendet werden da er Grauschleierbildung verursacht. Auf Teakholz kann dieser Lack ebenfalls nicht verwendet werden.

Wasserlösliche Lacke

Wasserlösliche Lacke werden bei Heimwerkern immer beliebter, denn sie sind schadstoffarm und belasten daher die Raumluft in der Wohnung kaum. Sie sind Wasserverdünnbar und die Werkzeuge lassen sich mit Wasser auswaschen.

Der Lackauftrag

Vor dem lackieren muss die Oberfläche gut vorbereitet werden. Risse und Löcher müssen ausgekittet werden und die Oberfläche muss geschliffen sein. Das Auskitten und Schleifen muss sehr sorgfältig geschehen, da durch die Lichtbrechung alle Schönheitsfehler besonders sichtbar werden. Wurde das Holz vor dem Lackieren gebeizt muss man sich vergewissern das die Beize absolut trocken ist, da sich die Beize sonst verschmiert und Schlieren bildet.

Der Lackauftrag geschieht mit einem Pinsel. Dazu wird der Pinsel in den Lack eingetaucht und dann dünn von der Mitte der Fläche nach außen aufgetragen. Zuerst sollten die Kanten des Holzes lackiert werden, um zu verhindern dass sich Tropfen und Läufer bilden. Mit dem Pinsel wird zuerst in Faserrichtung des Holzes gestrichen, dann quer zu ihr und zum Schluss nocheinmal längs zur Faser. Der Lackauftrag sollte nass in nass geschehen.

Um einen gleichmäßigen Lackauftrag zu bekommen, wird nur mit leichtem Druck gestrichen. In der Regel sind zwei bis drei Lackaufträge notwendig bis der Auftrag völlig eben und streifenfrei ist. Zwischen den Lackaufträgen muss mit einem feinen Schleifpapier geschliffen werden.

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