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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Holzoberfläche Ölen

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Holzoberflächen Ölen kommt wieder in Mode, weil sie sich leicht auffrischen und pflegen lassen. Es ist eines der ältesten Verfahren um eine Holzoberfläche zu schützen. Zum Ölen wurde in der Regel Leinöl verwendet das noch heute häufig zur Anwendung kommt. Eine Öloberfläche ist zwar nicht so strapazierfähig wie eine lackierte Oberfläche, aber nicht so empfindlich wie eine mit Schellack polierte Oberfläche. Es lassen sich fast alle Holzarten ölen. Das Öl bringt die Farbe und die Maserung des Holzes besonders schön zur Geltung.

Wird das Holz durch Beizen gefärbt muss man das vor dem ölen machen. Dabei sind Wasserbeizen zu verwenden, da Lösungsmittelbeizen mit dem Wachs reagieren und fleckig werden.

Ölsorten

Leinöl

Leinöl wird mit einem Tuch aufgetragen und in das Holz eingerieben. Es sollte mindesten 24 Stunden trocknen bevor man einen weiteren Auftrag machen kann. Damit Leinöl besser in das Holz eindringt und trocknet kann man es mit Terpentinersatz verdünnen. Auch ein leichtes erwärmen in einem Wasserbad fördert das Eindringen in das Holz. Das Öl wird solange aufgetragen, bis sich an der Oberfläche ein Ölfilm bildet. Der Ölauftrag muss vollständig trocken sein bevor man mit einem weichen Tuch die Oberfläche polieren kann.

Teaköl

Teaköl trocknet schneller als Leinöl und bildet einen widerstandsfähigeren Überzug. Es ergibt einen leichten Glanz und ist auch für neue Werkstücke gut geeignet. Das Öl wird mit einem Tuch oder mit einem Pinsel aufgetragen. Damit es vollständig in das Holz eindringt sollte es sparsamer aufgetragen werden wie Leinöl. In der Regel sind drei Aufträge nötig um eine gut geölte Oberfläche zu erreichen. Zwischen den Aufträgen sollte eine Trockenzeit von 24 Stunden eingehalten werden. Vor einem weiteren Auftrag wird mit Siliziumkarbidpapier geschliffen .

Lackfirnis

Wird dem Leinöl Öllack beigemischt erhält man eine härtere Oberfläche und sie wird schneller glänzend. Lackfirnis ist streichfähig im Handel erhältlich. Lackölfirnis wird mit einem weichen Tuch oder mit einem Pinsel aufgetragen. Nach dem trocknen kann man die Oberfläche mit einem weichen Tuch polieren.

Ein Ölhaltiges Tuch darf nicht zusammengeknüllt liegen gelassen werden, da es sonst zu einer Selbstentzündung führen kann. Man lässt die Tücher ausgebreitet an der frischen Luft trocknen, bevor sie weiterverwendet oder weggeschmissen werden

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