Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Holzwachs Sorten

Anzeigen

Um Holzoberflächen vor äußerlichen Einflüssen zu schützen, wird die Oberfläche mit Wachs behandelt. Eine der ältesten Wachssorten ist das Bienenwachs Aber es gibt noch viele andere Wachssorten die für den Holzschutz verwendet werden können. Im Handel sind viele Wachsmischungen erhältlich, die alle ihre besonderen Eigenschaften haben.

Einige Wachse sind härter und lassen sich besser polieren, andere sind weicher, lassen sich dafür aber leichter auftragen. Maßgeschneiderte Mischungen die für spezielle Zwecke geeignet sind lassen sich durch Mischungen der verschiedenen Wachse erreichen.

Wachsarten zum Holzwachsen

Bienenwachs

Die älteste Wachssorte die für den Holzschutz verwendet wird, ist wahrscheinlich das Bienenwachs. Es stammt von den Pollen die von den Bienen gesammelt werden. Nach der Verdauung wird das Wachs durch die Wachsdrüsen an ihrem Unterleib ausgeschieden und zum Bau der Honigwaben verwendet. Die Wachsfarbe hängt von der Art der Pollen ab die von der Biene gesammelt werden. Sie variiert von hellgelb bis hellbraun.

Nach dem herausnehmen des Honigs aus der Wabe werden diese gewaschen und im heißen Wasser geschmolzen. Da sich Bienenwachs nicht im Wasser löst ist es ein idealer Holzschutz. Bienenwachs verträgt sich mit allen anderen Wachssorten, es kann aber auch mit Leinöl gemischt werden um die Streichfähigkeit zu erhöhen.

Carnaubawachs

Von dem von einer brasilianischen Palme abstammenden Wachs gibt es zwei Sorten. Die bessere Sorte ist das Carnaubawachs gebleicht, die etwas schlechtere Sorte ist Carnaubawachs fettgrau. Carnaubawachs ist ein sehr hartes Wachs mit einem Schmelzpunkt von 84° C bis 91° C. Es verträgt sich mit anderen Wachsen und lässt sich auf Hochglanz polieren. Eine Mischung mit Bienenwachs erhöht die Schmelztemperatur und den Härtegrad vom Bienenwachs.

Japanwachs

Von den Beeren des Sumachbaums, der in Japan, China und Indien wächst, stammt das Japanwachs. Es ist verhältnismäßig weich und hat einen niedrigen Schmelzpunkt von 48° C bis 53° C.

Paraffin

Paraffin ist ein Erdölprodukt. Es ist weiß, weich und hat einen Schmelzpunkt, je nach Herstellungsart, von 35°C bis 75° C. Paraffinsorten mit einem hohen Schmelzpunkt sind härter und können auf Hochglanz poliert werden. Paraffinwachs ist vollständig Wasserfest und reagiert nicht mit dem Holz.

Aus diesen Wachssorten lassen sich auch Kerzen herstellen.

Getöntes Wachs

Getöntes Wachs enthält einen Farbstoff, um es dunkler zu färben und dadurch der Farbe des Holzes anzupassen. Braunes Wachs Braunes Wachs verwendet man um bei dunkelbraunem Holz das Wachs in den Poren der Holzfarbe anzugleichen. Um den richtigen Farbton zu erreichen wird das Wachs mit Künstlerölfarbe gemischt. Es genügen wenige Tropfen einer Farbe um Wachs in der gewünschten Farbe zu tönen.

Anzeigen