Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Anzeigen

Modellbahn Schutzzaun

Anzeigen

Schutzzäune dienen zur Abgrenzung von öffentlichen Flächen zu privatem Gelände. In Modellbahnanlagen finden sich solche Zäune an Straßen, Wanderwegen, Steilhängen oder als Abgrenzung zum Betriebsgelände.

Zur Herstellung eines Schutzzauns benötigt man eine Kupferdraht mit 0,8 mm Durchmesser und 0,6 mm Durchmesser.

Pfosten herstellen

Zur Herstellung der Pfosten wird der Draht mit 0,8 mm doppelt in einen Schraubstock eingespannt, die anderen zwei Enden werden in einen Akkuschrauber eingespannt. Lässt man nun den Schrauber mit geringer Geschwindigkeit drehen, verdrehen sich die beiden Drähte und es entstehen die Pfosten. Diese werden nun auf eine Länge von 14 mm abgezwickt. Nun wird auf der Anlagengrundfläche mit dem Lineal ein Strich gezogen und im Abstand von 20 mm Löcher, im Durchmesser der Pfosten, gebohrt. Die Tiefe der Bohrungen sollte 4 mm nicht unterschreiten, damit noch eine ausreichende Stabilität erreicht wird. Die Pfosten werden in die Löcher eingeklebt und mit einem Messschieber auf eine Höhe von 10 mm ausgerichtet. Danach wird der Draht mit 0,6 mm auf die entsprechende Länge abgezwickt und auf einer Höhe von 3 mm an die Pfosten angelötet. Der obere Draht wird etwas länger gemacht und an den beiden Enden halbrund nach unten abgebogen, wodurch ein vorbildgetreuer Abschluss entsteht. Nun wird der Draht an die Enden der Pfosten angelötet.

Farbgebung

Vor dem Lackieren des Schutzauns wird er mit einem Lösungsmittel entfettet und mit einer grauen Farbe grundiert, damit hinterher keine blanken Metallteile hervorschauen. Die Farbgestaltung kann nun mit dunkelgrauem Acryllack erfolgen. Zur Alterung können rotbraune Rostspuren mit einem Borstenpinsel aufgetragen werden. Am besten geschieht das beim Trockenmalen mit einem weichen Pinsel. Dabei wird die Farbe soweit vom Pinsel abgestreift bis er fast keine Farbe mehr von sich gibt. Das bisschen Restfarbe, die der Pinsel nun enthält, reicht zum Aufbringen von Rostspuren.

Im Bereich von Gleisübergängen können Warnmarkierungen und Warnschilder angebracht werde. Zum Abschluss der Zaunmontage können kleine Bäumchen und Büsche gepflanzt werden, was der ganzen Sache ein völlig natürliches Aussehen verleiht.