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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Modellbahn Unterbau

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Zum Beginn einer jeden Bautätigkeit gehört die Planung. Das gilt auch für den Bau einer Modellbahn Anlage, denn nur eine exakte Planung ermöglicht genaues Bauen. Das wichtigste Material für den Anlagenunterbau ist Sperrholz. Es ist zwar nicht das billigste Material, aber unentbehrlich für Profilspanten, Tunnelportale, Straßentrassen, Gebäudefundamente und vieles mehr.

Entscheidend für die Bauweise einer Modellbahnanlage ist die Art des Unterbaus. Unterschieden wird der Unterbau zwischen einem offenen Rahmenbau und der Segmentbauweise.

Offene Rahmenbauweise

Die offene Rahmenbauweise ermöglicht es, auch bei engen Räumlichkeiten ansehnliche Modellbahnanlagen zu Bauen. Der Nachteil dieser Bauform zeigt sich jedoch bei der Erweiterung der Anlage und im Besonderen bei einem Umzug, da sie sich nicht ohne Beschädigung der Gleise und der Landschaft zerlegen lässt. Des weiteren ist ein Aufbau der Anlage bei Ausstellungen nicht möglich.

Segmentbauweise

Bei der Segmentbauweise besteht die Modellbahnanlage aus mehreren Segmenten die mit einer Schraubverbindung montiert werden. Bei dieser Bauweise ist auch das Bauen auf mehreren Ebenen möglich, wobei die Höhe der Segmente von der Anzahl der Ebenen abhängig ist. Um die Anlage transportieren zu können, sollte sie ohne Beschädigung durch Türen passen.

Nach dem Abschluss der Planungen werden die Segmente auf eine Zeichnung übertragen, wobei darauf zu Achten ist dass das Segment auf keiner Weiche endet sondern davor oder dahinter. Aufgrund der Zeichnungen wird eine Aufstellung für das Holz gemacht und eingekauft.

Segmentbau

Für die Außenwände der Segmente werden die Bretter im rechten Winkel zusammengelegt und ausgerichtet. Mit einem Bohrer, passend zur Schraubengröße, werden die Löcher für die Verbindung gebohrt und mit einem Versenker vertieft damit die Schraubenköpfe nicht hervorschauen. Nun werden die vorgesehenen Aussparungen aufgezeichnet und mit einer Stichsäge ausgeschnitten. Jetzt werden die Stoßkanten mit Weißleim eingestrichen und mit den Schrauben verbunden. Anschließend wird die Deckplatte für die Aufbauten und Gleise in den Rahmen eingepasst und und mit den Rahmenwänden verbunden.

Je nach Segmentgröße werden noch Spaten eingebaut, wobei darauf geachtet werden muss dass sie beim späteren Einbau der Weichenantriebe nicht im Weg sind. Wird in ein Segment ein Gleiswedel eingebaut, werden die Ecken des Rahmens mit Holzdreiecken verstärkt.

Zum Abschluss werden die Segmente an ihrem Bestimmungsort aufgebaut und mit Maschinenschrauben untereinander verbunden.