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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Kunststoffmodelle zusammenbauen

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Bevor es an das Zusammenbauen eines Modells geht müssen die Teile zuerst mit lauwarmen Wasser, mit etwas Spülmittel, gewaschen werden. Beim Waschen werden die Fettrückstände und Trennmittelreste, die bei der Herstellung der Teile entstehen, entfernt. Diese Rückstände können daran Schuld sein wenn die Teile beim Kleben nicht richtig halten oder dass die Farbe beim bemalen schlecht haftet.

Nach dem Waschen wird mit klarem Wasser nachgespült und abgetrocknet. Die Teile dürfen nicht an der Luft trocknen, da sonst Kalkrückstände vom Wasser zurückbleiben und es dadurch zu Problemen beim bemalen kommen kann.

Heraustrennen der Teile

Zum heraustrennen der Teile aus dem Gussträger eignet sich am besten ein feiner Seitenschneider der auch für die Bearbeitung für Schmuck geeignet ist. Es darf auf keinen Fall zu nahe an den Teilen geschnitten werden da man sonst die Teile beschädigen könnte. Eine Nachbearbeitung erfolgt mit einem Messer oder einer Nagelfeile und Schleifpapier.

Kleben

Für Modelle die aus Styropor hergestellt sind eignet sich am besten ein Polystyrolkleber der den Kunststoff, dort wo er aufgetragen wird, anlöst und nach dem zusammendrücken der Teile aushärtet und diese dadurch fest zusammenschweißt.

Für Modellbausätze die aus anderen Materialien hergestellt sind, etwa Modelle aus Metall, oder bereits bemalte Teile eignet sich dieser Kleber nicht. Für solche Klebestellen wird am besten ein 2-Komponenten Kleber verwendet. Er besteht aus einem Harz und einem Härter die unmittelbar vor dem Kleben zusammengemischt werden und der, nach dem Auftragen, aushärtet und so die Teile zusammenklebt. Da es verschiedene Kleber dieser Art gibt, sollte man darauf achten dass man einen verwendet der nicht flexibel aushärtet, da es sonst zu Problemen beim schleifen der Teile kommt.

Werden größere Teile verklebt ist es besser wenn sie fixiert werden bis der Kleber ausgehärtet ist. Dazu gibt es Modellbauzwingen, Gummibänder oder Klebestreifen mit denen die Teile gehalten werden können.

Spachteln

Da viele Modellbausätze beim Zusammenbau eine schlechte Passgenauigkeit haben und nach dem Montieren und Kleben der Teile mehr oder weniger große Lücken aufweisen müssen diese gespachtelt werden.Dazu gibt es verschiedene Spachtelmassen die von den Herstellern der Modellbausätze empfohlen werden. Man kann aber auch Spachtelmasse aus dem Baumarkt verwenden, nur sollte man darauf achten dass er sich mit dem Material des Modells verträgt.

Das Auftragen der Spachtelmasse erfolgt mit einem Zahnstocher oder mit speziellen Spachtelwerkzeugen. In der Nähe von Gravuren oder anderen Details ist es sinnvoll diese Stellen mit einem Klebeband abzudecken.

Schleifen

Um Unebenheiten am Modell zu entfernen muss geschliffen werden, damit diese Stellen später beim Lackieren nicht mehr sichtbar sind. Für diese Arbeit kommt das Nassschleifen zum Einsatz. Dazu wird Sandpapier mit Wasser angefeuchtet und solange geschliffen bis keine Unregelmäßigkeiten mehr zu fühlen sind. Für gröbere Schleifarbeiten wird ein Papier mit der Körnung 600 verwendet , zum Feinschleifen verwendet man eine Körnung von 1000-1200.

Reinigen

Nach dem Zusammenbau und Schleifen muss das Modell gereinigt werden, um es zum Lackieren vorzubereiten. Dabei müssen alle Fettrückständer der Finger und Staubrückstände vom Schleifen entfernt werden. Am besten geht das mit einem angefeuchteten Tuch und mit einem Pinsel. Sind alle Reinigungsarbeiten abgeschlossen darf das Modell nur noch mit Handschuhen angefasst werden.

Zum bemalen oder lackieren werden Pinsel oder Airbrush verwendet, für die es spezielle Farben für den Modellbau gibt.

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