Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Die Zubereitung von Pappmache

Pappmache ist eine preisgünstige Möglichkeit Modelliermasse herzustellen. Sie eignet sich zum Modellieren, zum auskleiden von Formen und zum Aufbau von Skulpturen.

Zubereitung der Pappmache

Für die Zubereitung von Pappmache wird das Papier in etwa 2 cm große Stücke zerrissen. Die Zuhilfenahme einer Schneidemaschine erleichtert die Arbeit. Anschließend wird das gerissene Papier für einige Stunden in kochendem Wasser eingeweicht oder in einem Topf 10-20 Minuten kochen lassen und dann ca. 3 Stunden stehen lassen. Vor der Weiterverarbeitung muss die Masse abkühlen. Das eingeweichte Papier wird nun Portionsweise in einen Behälter gegeben, mit viel Wasser vermengt und mit einem Püriergerät oder mit einer Bohrmaschine mit Rührstab fein zerkleinert. Dieser Vorgang wird solange durchgeführt bis im Papierbrei keine unzerkleinerten Teile mehr sichtbar sind.

Danach wird der Brei zum abtropfen in ein Sieb gegeben. Nach dem abtropfen wird er in ein Küchentuch gefüllt und so kräftig wie möglich ausgewrungen. Je trockener die Masse wird, um so schneller trocknet das fertig Objekt, es schrumpft weniger und die Gefahr das es reißt wird geringer.

Jetzt gibt man den Papierbrei in eine Schüssel, zerbröckelt ihn und gibt einen besonders dick angerührten Tapetenkleister hinzu. Die Mischung muss nun sorgfältig durchgeknetet werden bis eine geschmeidige Masse erreicht wird. Ist die Masse zu fest wird noch etwas Kleister hinzu gegeben, fühlt sich die Masse zu nass an, presst man die Feuchtigkeit aus und gibt noch etwas Kleisterpulver hinzu. Damit sich keine Klumpen bilden muss das Kleisterpulver nocheinmal gründlich eingemischt werden. Die Beigabe von Styroporkügelchen bewirkt dass die Masse beim trocknen weniger schrumpft und das Gewicht verringert wird.

Aufbewahren von Pappmache

Pappmache kann in einer Folie verpackt, im Kühlschrank, etwa eine Woche aufbewahrt werden. Soll die Masse länger aufbewahrt werden, lässt man die Papierfasern, ohne Kleisterzugabe, trocknen. Bei Bedarf kann sie wieder angefeuchtet und mit Kleister verarbeitet werden.

Anzeigen

Die in Bastelgeschäften angebotene Pappmache hat eine sehr feine Konsistenz und einen hellbeigen Farbton. Sie eignet sich gut für kleinere Arbeiten, wie zum Beispiel Puppenköpfe oder als Spachtelmasse um Unebenheiten auszugleichen oder kleine Reparaturen vorzunehmen.