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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Schleifmittel und ihre Verwendung

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Auf einem Schleifmittelträger aufgebrachte Schleifkörner wirken spanend auf ein Werkstück ein. Sie sind entweder in einem Schleifkörper gebunden oder werden lose auf einen Schleifmittelträger, bestehend aus Schleifhölzer, Filzscheiben oder Bürsten, aufgetragen. Die Schleifkörner haben unterschiedliche Größen, auch als Körnung bezeichnet. Zur Formgebung werden gröbere Schleifmittel verwendet, zum glätten der Oberfläche kommen feinkörnige zum Einsatz. Durch anschließendes polieren bekommt die geglättete, aber noch matte Oberfläche ihren Hochglanz.

Die Arbeitsschritte feilen, schmirgeln, schleifen und polieren müssen, jeder für sich, gründlich ausgeführt werden. Nur so erhält man eine einwandfreie Oberfläche.

Schleifmittel Diamant

Das absolut härteste Schleifmittel ist Diamantpulver. Da Naturdiamant sehr teuer ist, werden als Schleifmittel Pulver aus synthetischen Diamanten verwendet.

Aluminiumoxid

Aluminiumoxid, auch als Korund bekannt, gibt es mit unterschiedlichen Härtegraden.

Edelkorund-weiß

Durch seine hohe Härte und Wärmebeständigkeit bis 2000° ist es gut geeignet zum schleifen von Werkzeugstahl und zum schleifen und polieren von Glas.

Edelkorund-rosa

Durch die geringen Fremdstoffanteile, die ihm eine höhere Kornzähigkeit geben ist es für das Form- und Profilschleifen geeignet.

Rubinkorund

Durch die Beimengung von lösbaren Metalloxiden erlaubt es das Schleifen hochlegierter Stähle.

Schmirgel

Schmirgel ist ein graues bis schwarzes Mineral und besteht aus Aluminiumoxid, Magnetit, Eisenglanz und Quarz. Es wird als Schleifmittel zum Polieren von Stahl, Gusseisen und Holz verwendet.

Siliciumdioxid

Die reinste Form des Siliciumdioxids ist Quarz. Als Quarzmehl oder Quarzsand eignet es zur Herstellung von Sandpapier, Scheuerpulver, Schleifpaste und zum Sandstrahlen.

Siliciumcarbid

Durch zusammenschmelzen von Koks und Quarzsand entsteht Siliciumcarbid. Es wird vorwiegend für weiche Metalle und andere spröde Stoffe verwendet.

Eisenoxid

Auch Blutstein oder Hämatit genannt, ist ein stahlgrauer Stein und wird zum Druckpolieren von Hand verwendet

Polierrot

Auch Pariser Rot, wird aus gemahlenem Roteisenstein oder durch Oxidation von Eisenspänen hergestellt. Je dunkler die Farbe um so härter ist das Poliermittel. Pariser Rot wird hauptsächlich zum polieren von Edelmetallen verwendet.

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Chromoxid

Chromoxid ist ein grünes Poliermittel, auch Poliergrün genannt, das sich besonders zum polieren von harten Metallen eignet. Auf einen Lederriemen aufgetragen eignet es sich besonders gut zum schärfen von Messern und Schneiden.