Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Schraubzwingen: Sorten und Anwendung

Anzeigen

Eines der wichtigsten Werkzeuge in der Holzbearbeitung sind Schraubzwingen. Man braucht sie um Werkstücke bei der Verarbeitung festzuhalten oder zum zusammenpressen beim Verleimen von Holz. Eine normale Schraubzwinge besteht aus Metall, nur der Griff zum Spannen der Schraubzwinge besteht aus Holz oder Hartplastik.

Schraubzwingen gibt es in vielerlei Ausführungen. Angefangen von Miniaturzwingen für den Modellbau oder für die Schmuckherstellung, Schraubzwingen mit großer Ausladung und Spannweite und als Schnellspannzwinge die man mit einer Hand festziehen kann. Um Gehrungen oder Bilderrahmen zu Verleimen gibt es Rahmenspanner der aus vier Kantenspannern besteht. Für besondere Arbeiten gibt es spezielle Zwingen.

Klemsazwingen

Die Klemsazwinge besteht aus Holz und ist zum einklemmen empfindlicher Oberflächen geeignet. Das Feststellen der Klemsazwinge erfolgt mit einem Klemmhebel der den erforderlichen Druck ausübt. Die Spannbacken sind mit Kork beschichtet damit es auf empfindlichen Flächen keine Abdrücke der Spannbacken gibt.

Türspanner

Türspanner eignen sich zum Spannen großer Werkstücke, wie zum Beispiel zum einspannen und verleimen von Türen, aber auch zur Herstellung von Leimholzplatten. Sie bestehen aus einer Schiene, einem Spannkopf mit Spindel und einem beweglichen Spannkopf, der mit einem Hebel verstellt werden kann.

Handschraubzwingen

Handzwingen haben zwei Backen aus Holz in die zwei Spindeln angebracht sind. Die Backen können zueinander verkanntet werden was ein Einspannen von abgeschrägten Hölzern möglich macht.

Anwendung der Schraubzwingen

Wenn Holz zu fest in Schraubzwingen eingespannt wird kann es beschädigt werden. Deshalb sollte beim Ansetzen der Schraubzwinge immer ein Stück Holz als Zulage verwendet werden, damit die Metallkanten keine Druckspuren am Werkstück hinterlassen. Ein genaues Ansetzen und der Druck der Zwingen entscheiden über die Qualität des Werkstückes. Durch ein falsches Ansetzen der Schraubzwinge kann sich durch einseitigen Druck, im Bereich der Verleimung eine V-Fuge bilden, die man verhindern kann wenn man den Druck verringert oder die Zwinge tiefer ansetzt.

Die Spannkraft wird mit Hilfe des Gewindes und dem damit verbundenen Holzgriff auf das Werkstück übertragen. Auf dem Gewindeteil befindet sich eine Druckplatte, die sich der Werkstückkante nur bedingt anpassen kann. Um einen möglichst großen Anpressdruck zu erreichen muss die Schraubzwinge genau in der Mitte angesetzt werden. Beim Verleimen muss darauf geachtet werden daß der Rücken der Zwinge parallel zum Werkstück steht, sonst kann das Gewicht der Zwinge das Werkstück verziehen.

Anzeigen