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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Kopiervorlagen für Siebdruck

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Zur Herstellung von Fotoschablonen werden Kopiervorlagen benötigt, durch die das Motiv, durch Belichtung, auf die lichtempfindliche Kopierschicht vom Drucksieb übertragen wird.

Die Kopiervorlage besteht aus einer transparenten Folie, Transparentpapier oder Filmmaterial auf dem das zu druckende Motiv lichtundurchlässig aufgebracht ist. Alle Teile die drucken sollen werden auf der lichtempfindlichen Kopierschicht, beim Belichten, abgedeckt und am Durchhärten gehindert, wodurch sie sich beim Entwickeln auswaschen lassen. Die Kopiervorlage stellt ein Bild des Druckbildes dar und muss immer in der Druckgröße hergestellt werden.

Grundsätzlich gibt es zwei Herstellungsmethoden für Kopiervorlagen, die durch Zeichnen, Malen oder mit Fototechnischen Mitteln viele Gestaltungsweisen ermöglichen.

Manuelle Kopiervorlage

Als Grundlage dient eine transparente Zeichenfolie, die über einen Entwurf gelegt wird. Nun werden alle Teile des Motivs die gedruckt werden sollen mit einer lichtundurchlässigen Farbe abgedeckt. Nach dem Trocknen muss auf einem Leuchttisch kontrolliert werden ob alle Teile lichtundurchlässig sind.

Eine weitere Möglichkeit sind Anreibefolien oder Haftbuchstaben die auf der transparenten Folie zu fertigen Texten, Zeichnungen und Entwürfen zusammengefügt werden. Für die Herstellung von Leiterplatten werden Klebesymbole undKlebebänder verwendet die passgenau auf die Folie übertragen werden.

Fototechnisch hergestellte Kopiervorlage

Kopiervorlagen die fototechnisch hergestellt werden, werden unter Zuhilfenahme von Reprokamera, Vergrößerungsgerät oder Kontaktkopiergerät hergestellt. Dabei wird das Motiv durch Belichtung auf ein transparentes Fotopapier oder einen Kopierfilm übertragen. Der einfarbige und mehrfarbige Vorlagen als schwarzweißes Bild wiedergebende Kopierfilm besteht aus einem transparentem Trägermaterial und einer lichtempfindlichen Schicht. Beim künstlerisch geprägtem Siebdruck wird bei der Verwendung von Fotoschablonen neben der technischen Qualität, auch die künstlerische Ausführung des Druckes durch die Bearbeitung der einzelnen Kopiervorlagen bestimmt.

Grenzen setzen der Arbeit mit Fotografischen Kopiervorlagen nur die fototechnische Ausrüstung und das eingesetzte Filmmaterial.

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Egal wie die Kopiervorlage hergestellt wird, sollte das Trägermaterial möglichst durchsichtig sein. Desweiteren sollte es sich bei Temperaturänderungen oder Feuchtigkeitsschwankungen möglichst wenig zusammenziehen oder ausdehnen, damit beim Mehrfarbendruck keine Passerungenauigkeiten entstehen. Vorzuziehen sind deshalb Kunststoffträger, da diese, im Gegensatz zu Papierträgern, nicht so empfindlich sind.

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