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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Der Siebdruckramen

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Beim Siebdruck dient ein siebartiges Gewebe als Schablonenträger. Um eine gleichmäßige hohe Spannung sicherzustellen, wird das Gewebe auf einen Rahmen aus Holz oder Metall straff aufgespannt.

Unterschieden werden die Siebdruckrahmen nach Holzrahmen oder Metallrahmen aus Aluminium oder Stahl. Zum Gewebespannen gibt es starre und selbstspannende Rahmen.

Da von der Qualität des Rahmens das Druckergebnis abhängig ist, werden an den Siebdruckrahmen hohe Anforderungen gestellt. Die Gewährleistung einer gleichmäßig hohen Gewebespannung ist daher genau so wichtig wie die Verzugsfestigkeit, um ein Verziehen des Rahmens zu vermeiden.

Die Rahmen kann man selber bauen oder fertig kaufen. Ein Metallrahmen ist pflegeleicht, stabil und von langer Lebensdauer. Profilgröße und Profilwandung müssen entsprechend der Zugbeanspruchung durch das Gewebe und der Belastung durch den Rakeldruck ausgelegt sein.

Für den Siebdruck im Hobbybereich reicht ein stabiler Holzrahmen, sollen jedoch Mehrfarbendrucke gemacht werden ist ein Aluminiumrahmen von Vorteil, da er sich nicht verzieht und dadurch ein passergenaues Drucken ermöglicht.

Der Vorteil eines Holzrahmens liegt darin, das Gewebe ohne Spanngerät oder eines Spanndienstes selbst aufspannen zu können. Metallrahmen dagegen sind nur mit Hilfe eines Spanngerätes nach dem Klebeverfahren zu bespannen.

Rahmengröße

Die Rahmengröße sollte sich nach der DIN-Norm für Papierformate richten. Da die nutzbare Druckfläche erheblich kleiner ist als das Rahmeninnenmaß sollte ausreichend Abstand zur Rahmeninnenkante sein.

Die Rahmeninnengröße bei DIN-A4 Papier sollte 37x54 cm und bei DIN-A3 Papier 50x66 cm betragen.

Eigenbau von Holzrahmen

Für den Eigenbau von Siebdruck Holzrahmen wird gut abgelagertes Weichholz verwendet, damit das Gewebe mit Heftklammern befestigt werden kann. Das Rahmenprofil sollte 4x4 oder4x5 cm betragen.

Um ein Verziehen des Siebdruckrahmens zu vermeiden, werden haltbare Eckverbindungen angefertigt die durch Winkeleisen verstärkt werden. Um Gewebeschäden beim Spannen zu vermeiden müssen die Rahmenkanten abgerundet werden. Zum Schluss wird das Holz gegen Feuchtigkeit oder Lösemittelschäden lackiert.

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Für den Anfang genügt ein Holzrahmen. Wird jedoch mit Fotoschablonen im Mehrfarbendruck gearbeitet, kann es Probleme geben. Starke Gewebespannungen, temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen bei der Schablonenherstellung und bei der Reinigung begünstigen das Verziehen des Holzrahmens, was beim Drucken zu Passserverschiebungen führen kann.

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