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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Lötkolben für Tiffany-Glaskunst

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Der richtige Lötkolben, Lötspitze, Flussmittel, und hochwertiges Lötzinn sind die wichtigsten Zutaten für eine schöne und saubere Lötnaht bei Bleiverglasungen und Tiffanyglaskunst

Die gebräuchlichsten Lötkolben für Glaskunst haben eine Wattzahl von 50 – 150 Watt. Lötkolben mit einer niedrigen Wattzahl haben meistens Schwierigkeiten, vor allem bei längeren Lötzeiten, mit der nötigen Wärmezufuhr. Ein guter Lötkolben hat eine austauschbare Lötspitze, ein austauschbares Heizelement, er soll gut in der Hand liegen und nicht zu schwer sein.

Wichtiger als die Wattzahl ist jedoch die Größe der Lötspitze und des Heizelementes damit der Lötkolben, auch im Dauerbetrieb, genügend Hitzereserven hat. Um eine gleichmäßige Lötnaht zu erreichen soll die Lötspitze mindestens 5 mm breit sein.

Ein ungeregelter Lötkolben hat eine Temperatur von etwa 400° C. Da er ständig heizt kann er das Lötzinn überhitzen und dadurch die Fließeigenschaften verschlechtern. Auch können Glasteile zu stark aufgeheizt werden und durch Spannungsunterschiede brechen. Bei solchen Lötkolben sollte die Temperatur durch Unterbrechung der Stromzufuhr geregelt werden.

Eine sehr genaue Temperatursteuerung wird mit elektronisch gesteuerten Lötkolben oder Lötstationen erreicht die eine innenbeheizte Lötspitze haben.

Die Qualität der Lötspitze ist entscheidend für ihre Lebensdauer. Eine Kupfer oder Nickelspitze zersetzt sich schnell und erfordert ein öfteres abfeilen der Spitze. Eisenbeschichtete, auch Dauerlötspitze genannte, Lötspitzen die der Hersteller Verzinnt haben, wenn sie gut behandelt werden, eine sehr lange Gebrauchsdauer. Durch regelmäßiges reinigen mit einem feuchten Zelluloseschwamm oder mit einem trockenen Leinenlappen und anschließendem Verzinnen bleibt die Lötspitze immer in einem guten Zustand. Auf keinen Fall darf die Dauerlötspitze mit einem harten Gegenstand gereinigt werden, da dadurch die Eisenschicht verletzt und die Lötspitze unbrauchbar wird.

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Wichtig für ein gelingen der Lötnaht ist die Anwendung des richtigen Flussmittels das es als Lötwasser, Lötöl oder, pastenförmig, als Lötfett gibt. Lötwasser und Lötöl werden in der Kupferfolientechnik angewendet, Lötfett wird bei Blei-, Messing-oder Zinkprofilen bevorzugt. Um eine schöne halbrunde Lötnaht zu erreichen wir Lötzinn mit der Legierung 60/40, das heißt 60% Zinn und 40% Blei verwendet.

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