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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Papierschöpfen mit Wasserzeichen

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Wasserzeichen im Papier sind Muster die man im Gegenlicht sehen kann. Um solche Muster in das Papier zu bringen wird eine Zeichnung aus einem Metalldraht in der Schöpfform angebracht. Dort wo sich der Metalldraht befindet hat das Papier beim Schöpfen weniger Material. Dadurch sieht man beim trockenen Blatt, im Gegenlicht, diesen Unterschied in der Dicke des Papiers. Da das Papier an der Abdruckstelle des Drahtes dünner ist lässt es mehr Licht durchscheinen und ist deshalb heller.

Herstellung des Wasserzeichens

Als erstes muss eine Zeichnung des Wasserzeichens angefertigt werden. Dazu nimmt man ein Blatt Papier auf daß ein Motiv für das Wasserzeichen in Originalgröße gezeichnet wird. Das Motiv sollte aus offenen Flächen bestehen damit die Pulpe beim schöpfen nicht verklumpen kann. Ebenso sollten spitze Winkel vermieden werden da diese sich schwer biegen lassen. Punkte werden durch Kreise ersetzt damit man sie besser annähen kann.

Nun wird mit einem dünnen Kupferdraht entlang der Umrisse der Zeichnung die Schablone gebogen. Die Stärke des Drahtes hängt davon ab welches Papier geschöpft werden soll. Bei dickerem Papier nimmt man einen Draht mit 1 mm stärke, bei dünnerem reichen 0,5 mm. Ist die Drahtform fertig wird sie mit einer Nadel und einem sehr dünnen Draht auf das Sieb der Schöpfform aufgenäht.

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Besteht das Bild aus mehreren Teilen, werden sie einzeln auf die Schöpfform aufgenäht. Wasserzeichen mit Buchstaben müssen Spiegelverkehrt aufgenäht werden, damit sie auf dem Bogen richtig herum lesbar sind. Nun kann mit der Schöpfform Papier mit dem persönlichen Wasserzeichen geschöpft werden.

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