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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

Weichlöten leicht gemacht

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Weichlöten lassen sich fast alle, im Modellbau wichtigen NE-Metalle ( Nicht-Eisen-Metalle ) und Stähle. Edelmetalle und Aluminium kann man mit speziell hierfür angefertigten Loten und einem Gasbrenner, im Hartlötverfahren, ebenfalls Löten.

Bleche löten

Zum Weichlöten von Blechen wird ein Lötkolben mit mindestens 80 W Leistung und einer auswechselbaren Lötspitze benötigt. Um einen zu schnellen Verschleiß der Lötspitze zu vermeiden, sollte es sich um eine Dauerlötspitze handeln.

Als Werkzeuge sind Feilen, Zangen, Halteklammern und eventuell ein Schraubstock sehr hilfreich. Ein weiteres sehr wichtiges Hilfsmittel ist ein Schamottstein als wärmeisolierende Arbeitsunterlage.

Oxydschicht entfernen

Über die Haltbarkeit einer Lötverbindung entscheiden die Sauberkeit der zu verlötenden Teile, das richtige Lötzinn und ein für das Metall abgestimmtes Flussmittel.

Kommt Metall mit Luft in Berührung, bildet sich auf der Oberfläche eine Oxydschicht, die vor dem Löten gründlich entfernt werden muss. Am besten eignet sich Schmirgelleinen oder Schmirgelpapier um die Flächen abzuschleifen.

Die Metallfläche muss so lange bearbeitet werden bis sie richtig blank ist. Unmittelbar danach wird Lötfett, oder Lötwasser als Flussmittel aufgetragen.

Lötspitze reinigen

Bevor man mit dem Löten beginnen kann muss die Lötspitze gereinigt werden. Vorsicht ist geboten bei Dauerlötspitzen, die nicht mit scharfkantigen Gegenständen oder Feilen bearbeitet werden dürfen, da sonst die Beschichtung der Spitze beschädigt wird.

Ist die Lötspitze verkrustet ist ein Löten fast unmöglich. Zum Reinigen nimmt man einen weichen Lappen oder einen Silikonschwamm, der mit Wasser angefeuchtet wird. Damit lässt sich die Lötspitze leicht und ohne Beschädigung reinigen. Die gereinigte Spitze wird mit Lötfett angefeuchtet und mit Lötzinn verzinnt.

Der Lötvorgang

Die richtige Temperatur zum Löten ist erreicht wenn sich das Zinn, auf der Spitze, gleichmäßig verteilt. Jetzt kann man beginnen die Nahtstellen der Teile zu erwärmen bis sie die Schmelztemperatur vom Lötzinn erreicht haben.

Nun wird das Lötzinn hinzu geführt, und zwar soviel und solange bis es sich auf der ganzen Fläche gleichmäßig verteilt und durch die Kapitalwirkung zwischen den Spalt der Verbindung gesaugt wird.

Zum Abschluss wird das Werkstück noch von dem überschüssigen Flussmittel gereinigt.

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