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Hobby-Louis! Ihr Magazin für Basteln und Freizeitgestaltung

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Galvanisieren-Vergolden-Versilbern-Verkupfern

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Galvanisieren ist ein Vorgang bei dem metallische und nicht metallische Gegenstände mit einer Überzugschicht versehen werden. Durch vergolden, versilbern, verkupfern vernickeln und verzinken wird die Oberfläche verschönert und haltbarer gemacht. Bei einer guten Galvanisierung haftet die Überzugschicht absolut fest auf der Oberfläche und kann, im Gegensatz zu einer Lackierung, nur sehr schwer wieder entfernt werden.

Hohe Haftfestigkeit.

Die hohe Haftfestigkeit wird durch den Galvanisierungsvorgang bewirkt. Bei diesem Vorgang wird ein metallischer Gegenstand, oder eine Oberfläche, die mit einer stromleitenden Schicht versehen ist, mit elektrischem Gleichstrom, in einem galvanischen Bad, mit einer dünnen Schicht eines anderen Metalls überzogen.

Geeignete Stromquelle.

Im Hobbybereich, wenn nur kleine Gegenstände galvanisiert werden, kann man als Stromquelle handelsübliche Batterien verwenden, die jedoch neu sein sollten, da bei älteren Batterien die Spannung zu schnell abfällt. Die Spannung soll um 3-4,5 Volt betragen. Besser ist es jedoch wenn der Strom aus einer Steckdose bezogen wird.

Da aus der Steckdose Wechselstrom von 230 Volt kommt und beim Galvanisieren Gleichstrom benötigt wird, benötigt man noch ein Netzgerät das Gleichstrom von 3-12 Volt liefert. Wichtig ist es dass das Netzgerät überlastgeschützt ist, da es beim Galvanisieren leicht zur Berührung zwischen Anode und Kathode kommt.

Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die Stromstärke die durch das galvanische Bad geschickt wird. Die Stromstärke wird in Ampere gemessen und richtet sich nach der Größe des Gegenstands der galvanisiert werden soll. Im Fachhandel gibt es Netzgeräte mit denen man Stromstärke und Spannung regeln und über Messgeräte ablesen kann.

Gefäße: Größe und Material.

Das Gefäß zum Galvanisieren muss aus nicht leitendem Material bestehen, z,B. Glas oder Kunststoff. Es können alle Behälterformen verwendet werden die, nach Größe und Form, zum Galvanisieren geeignet sind. Da vor allem beim vergolden und versilbern die Edelmetall-Elektrolyte sehr teuer sind, ist es von Vorteil wenn der Behälter möglichst raumsparend, aber doch so groß ist, daß der Gegenstand zum Galvanisieren vollständig untergetaucht werden kann.

Der Behälter darf aber nicht zu klein sein, da es sonst zu Berührungen zwischen Anode und Kathode kommt. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, kann man dazwischen ein Schutzgitter aus Kunststoff einsetzen. Das ist vor allem nützlich, wenn der Gegenstand im Bad bewegt werden soll um eine gleichmäßige Beschichtung zu erreichen.

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Um die Bewegung im Bad zu erleichtern, der Vorgang kann mehrere Stunden dauern, verwendet man am besten eine Drehvorrichtung, die mit einem kleinen Motor ausgestattet ist und dadurch das mühevolle Drehen mit der Hand sehr erleichtert.